Lifestyle, Travel

2 Wochen Kuba
Mein Reisebericht

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Ich war (leider, leider) nur zwei Wochen auf Kuba, habe nur die Hälfte der Insel bereist und dabei insgesamt vier Stops gemacht. Nichtsdestotrotz bekomme ich jeden Tag viele Fragen rund um meine Kuba-Reise, weswegen ich euch meine Erfahrungen mit dem Land, meine Vorbereitung und einige Eindrücke der Reise (endlich auch in Form eines kleinen Videos) heute mal zusammenfasse.

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Wenn ich an Kuba denke, dann vor allem an laute Musik an jeder Ecke, ein Zusammenspiel aus tausend Farben, Mojito en masse und gute Laune. Die vielen Straßenmusiker, Oldtimer und Palmen, die ausgelassene Stimmung,  die Sonne und Traumstrände können einen nur in Urlaubsstimmung versetzen.

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Die konkrete Idee nach Kuba zu fliegen, kam mir – obwohl ja seit Jahren alle davon reden, dass man das Land so schnell wie möglich bereisen soll, bevor es zu touristisch wird – erst, als ich festgestellt habe, dass man von Köln mit Eurowings direkt nach Varadero fliegen kann. Die Flüge sind verhältnismäßig günstig und wenn man früh genug bucht, sogar teilweise echte Schnäppchen. Ich habe den Smart Tarif gewählt, weil ein Gepäckstück und Essen an Bord enthalten ist, wenn ihr darauf aber verzichten könnt (bzw. ein Gepäckstück zusätzlich zum Basic-Tarif bucht und damit günstiger wegkommt), ist der Basic Tarif auch eine Option. Schaut euch bei skyscanner.de einfach mal die günstigen Reisezeiten, Verbindungen und Angebote an.

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Vorbereitung

Obwohl ich, nachdem ich die Flüge Anfang Januar gebucht hatte (meine Reise war übrigens vom 2. bis zum 14. März diesen Jahres), direkt einen Reiseführer für Kuba gekauft und mir fest vorgenommen hatte, rechtzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen, habe ich genau eine Woche vor Abflug das erste mal wirklich angefangen zu planen. Bis dahin wusste ich nur, dass ich einen Großteil der Zeit in Havanna und am Strand verbringen möchte und das war’s eigentlich. Kurz vor der Reise hat mich dann ein bisschen die Panik gepackt, da ich wirklich nichts gebucht hatte (weder die Transportmittel vor Ort, noch die Unterkünfte, noch sonst irgendwas), deshalb hier für alle, denen es ähnlich geht, gleich vorweg meine Entwarnung: alles kein Problem. Wenn ihr eine ungefähre Idee habt, wo ihr hinwollt, flexibel und offen seid und nicht die luxuriösten Unterkünfte sucht, werdet ihr auch ohne großartige Vorbereitung happy. Schadet sicher nicht, ist aber auch nicht unabdingbar 😉 Ernsthafte Gedanken habe ich mir dann vorab vor allem über die Route gemacht. Ich war mir nicht wirklich sicher, wie viel man in zwei Wochen schaffen kann und was realistisch ist, damit die Reise einerseits nicht zu stressig, andererseits möglichst gut genutzt ist. Entschieden habe ich mich (wie gesagt – mit 14 Tagen Zeit) für folgende Route: Eine Übernachtung in Varadero (um nicht direkt nach Ladung weiter nach Havanna zu müssen), vier Übernachtungen in Havanna, drei Übernachtungen in Viñales, drei Übernachtungen in Trinidad und zwei Übernachtungen in Varadero am Ende. Von dort aus ging es dann wieder zurück nach Köln.

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Unterkünfte

Die erste Unterkunft in Kuba hatte ich von Deutschland aus gebucht, alle weiteren haben sich vor Ort ergeben. Es ist üblich auf Kuba zuhause bei Privatpersonen, die freie Zimmer haben, zu übernachten und allen, die auf ein Hotel verzichten können, kann ich die sogenannten „Casas Particulares“ nur ans Herz legen. Man kommt einfach und schnell in Kontakt mit Einheimischen, kann meist für einen kleinen Aufpreis bei den Leuten zuhause frühstücken (und spart sich so eine Mahlzeit des Tages „draußen“), bekommt Tipps von Locals und vor allen Dingen viel Hilfestellung bei der weiteren Reiseplanung. Die Kubaner der einzelnen Casas haben Freunde oder Bekannte in anderen Städten (die Route ist bei vielen Reisenden sehr ähnlich, weshalb sie zumindest für den nächsten Stop eine Kontaktperson haben), rufen diese für einen an und organisieren die nächsten Übernachtungen und oft sogar das Abholen am Ankunftsort. So habe ich von Havanna aus meine Unterkunft in Viñales, von Viñales in Trinidad und von Trinidad in Varadero „gefunden“. Wenn ihr von Deutschland aus buchen wollt, hier die Seiten, die ich (oder andere Reisende mit denen ich Kontakt hatte) verwendet habe(n):

https://www.mycasaparticular.com/de/

https://www.homestay.com

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… an den einzelnen Orten

Einen kleinen Überblick darüber, was ich alles so erlebt und gemacht habe, möchte ich euch auch geben, behaltet allerdings im Hinterkopf, dass auch ich mich fast nur an den Reiseführer gehalten habe und in zwei Wochen sicher nicht alles gesehen habe, was man so sehen kann.

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In Havanna kann ich folgendes empfehlen: ganz viel Spazieren, die verschiedenen großen Plätze abklappern, am Malecón entlang laufen (vor allem beim Sonnenuntergang), Havanna Vieja und das Vedado Viertel erkunden, Mojitos trinken, Pizza-Stücke in kleinen Buden am Straßenrand mitnehmen und irgendwo in einem Park essen, sich in eine Rooftop Bar setzen und einen Cocktail genießen (ich war in der Bar „Ambos Mundos“), sich mit der Geschichte beschäftigen, Museen besuchen (vor allem den Klassiker: Museo de la Revolución), die Sehenswürdigkeiten anschauen (Capitolio, Prado, andere Flußseite, Fábrica de Arte etc.). Was ich euch sehr empfehlen kann, ist eine Free Walking Tour – der Guide war super nett, ich habe wahnsinnig viel an einem Tag gesehen und bin auch in Ecken gelandet, in die ich so wahrscheinlich eher nicht gegangen wäre. Für Havanna braucht man aber – bis auf wenige Must-See’s – meiner Meinung nach keinen konkreten Plan; einfach treiben lassen und die Stadt auf sich wirken lassen. Ich war so schnell so verliebt… 🙂

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In Viñales hingegen wusste ich ziemlich genau, was ich sehen und machen will. Am ersten Tag habe ich (auch von meinem Host organisiert) eine Tour über die vielen Tabak- und Kaffeeplantagen rund um Viñales gemacht, eine bestimmte „Tabakfabrik“ besucht und auch eine lange Wanderung gemacht. Das Ganze geht auch mit Pferd, da das allerdings nicht so mein Ding ist, habe ich das nicht gemacht. Am zweiten Tag bin ich mit einem Minibus zu einem etwas weiter entfernten Strand gefahren. Die Fahrt hat eineinhalb Stunden gedauert aber war das auch definitiv wert. „Cayo Jutías“ war ein absoluter Traumstrand und ich kann ihn euch nur empfehlen. In und um Viñales gibt es außerdem einige schöne Hotels, in denen man für einen Tag ein Ticket für den Pool kaufen und diesen dann nutzen kann. Ich war im Hotel „La Ernita“, von wo aus man einen sehr schönen und weiten Ausblick über die Umgebung hat und definitiv gut chillen kann 😉 Abends war ich im Centro Cultural, da ist jeden Abend eine kubanische Tanz-Show, nach der dann auch die Gäste / Zuschauer mit auf die Tanzfläche geholt werden – solltet ihr auf keinen Fall verpassen! 🙂

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In Trinidad kann man – ähnlich wie in Havanna, nur in kleinerer Ausführung – lange durch die Stadt spazieren und diese auf sich wirken lassen. Auch Rooftop Bars (ein bisschen weiter „oben“ im Zentrum) kann ich empfehlen. Ich war außerdem zwei mal am Playa Ancón, einem Strand in der Nähe, der auch wirklich sehr schön war, auf jeden Fall touristischer und voller als Cayo Jutías, aber trotzdem wunderschön. Dort hin bin ich übrigens mit einem Taxi Colectivo hingefahren, es gibt aber auch Busse. Rund um Trinidad kann man außerdem sehr schön wandern gehen, Ausflüge zu Wasserfällen machen und Nationalparks besichtigen. Was auf jeden Fall auch ein Highlight war: etwas weiter oben gelegen (erreicht man nach einem kurzen Aufstieg, der sich aber wirklich lohnt) gibt es eine Disco in einer Höhle. Las Cuevas (/ Disco Ayala) ist definitiv der außergewöhnlichste Club in dem ich je war.

Mein letzter Stop war dann Varadero, da von dort mein Rückflug nach Deutschland ging und ich gerne noch zwei reine Strandtage am Ende genießen wollte. Varadero ist dafür bekannt, sehr touristisch zu sein und den typisch kubanischen Charme ein bisschen verloren zu haben. Tatsächlich gab es dort nicht viel zu sehen, in der Stadt an sich gibt es hauptsächlich Einkaufsmöglichkeiten (sogar Zentren, was für Kuba sehr untypisch ist und auch überhaupt nicht „hinpasst“), Restaurants, Bars und Hotels. Die Strandpromenade ist aber wirklich schön, das Wasser mit Abstand das klarste und blauste, das ich auf Kuba gefunden habe und wenn man ein bisschen am Strand entlang spaziert, findet man auch Abschnitte, an denen nicht ganz so viel los ist.

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Transportmittel

An Transportmitteln vor Ort hat man die Möglichkeit zwischen Reisebus, Flugzeug und Taxi, um von A nach B zu kommen. Für längere Distanzen sind Inlandsflüge wohl eine gute Alternative, aber das habe ich in zwei Wochen nicht geschafft und da ist es wohl auch besser, diese von Deutschland aus zu buchen. Die Busse kann man online reservieren (http://www.viazul.com), allerdings wird nur ein begrenztes Kontingent an Tickets auf der Seite verkauft, weshalb bei mir online alles schon ausverkauft war.

Vor Ort habe ich dann einmal einen Langstrecken-Bus genommen und zwar für die Strecke Havanna – Viñales. Ich habe das Ticket dafür in einem großen Hotel in der Nähe meines Casas gekauft. Der Bus war sehr komfortabel, etwas günstiger als ein Taxi, hat aber auch etwas länger gedauert (wir sind allerdings auch einmal nach bereits 40 Minuten Fahrtzeit umgekehrt, zurück nach Havanna rein, um Mitfahrende, die den Bus verpasst hatten, noch einzusammeln… #willkommenaufkuba).

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Was aber eben auch durchaus üblich ist, sowohl für längere Strecken, als auch für Stadtfahrten und was ich neben der eben erwähnten Busfahrt ausschließlich genutzt habe, sind Taxen. Taxifahrten sind sehr günstig auf Kuba und praktisch, weil die Busse oft voll und dementsprechend auch schnell ausgebucht sind und man mit dem Taxi für einen ähnlichen Preis trotzdem überall hinkommt. Ein Taxi findet ihr in Kuba wirklich ständig und überall.

Lange Strecken legt man in sogenannten „Taxis Compartidos“ zurück, also Autos, die man sich mit anderen Reisenden teilt. Der Vorteil: man wird direkt bei der Unterkunft abgeholt (meist organisieren die „Hosts“ so ein Taxi auch für einen, fragt einfach mal, wenn sie es nicht selbst anbieten) und ist etwas schneller als mit dem Bus. So komfortabel wie es klingt, ist es allerdings nicht… die Autos sind meist nicht klimatisiert, sehr eng und man sitzt dicht an dicht nebeneinander. Ist aber alles halb so schlimm – Taxi Fahren war nichtsdestotrotz mein liebstes Transportmittel auf Kuba.

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Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr auch mal probieren innerorts „Taxi Colectivo“ zu fahren. Für sehr, sehr wenig Geld (zwischen 0,50 und 2 CUC je nach Strecke und Verhandlungsgeschick), kann man Autos ranwinken (man muss allerdings ein Taxi Colectivo erwischen und meiner Erfahrung nach erkennt man diese an nichts Besonderem) und dem Fahrer sagen, wohin man gerne möchte und was man bereit ist dafür zu bezahlen. Dieser entscheidet dann, ob das Ziel auf dem Weg liegt oder er bereit ist den entsprechenden Umweg zu fahren und je nachdem kann man dann in das Auto einsteigen. Man teilt sich ein Taxi Colevtivo mit anderen, es ist ein bisschen wie Hop-On Busse, nur dass man eben erstmal mit dem Fahrer abklären muss, ob man mit darf. Das hat bei mir in Havanna ein Mal geklappt (ich stelle es mir allerdings sehr schwierig vor, wenn man kein Spanisch spricht), hat aber Ewigkeiten gedauert und war dann auch auf jeden Fall ein spezielles Erlebnis 😀 In dem Auto (eher ein Minibus) saßen um die 10 Leute, fast niemand kannte sich, aber alle haben sich so verhalten – bis zu dem Punkt, dass ich plötzlich ein fremdes Baby auf dem Schoß hatte… („Nimm mal kurz“ #willkommenaufkuba). In Trinidad beispielsweise war das Ganze wesentlich einfacher und die Taxifahrer der Colectivos haben einem sogar nahegelegt, dass die Fahrt günstiger wird, wenn man andere Reisende findet, die zum gleichen Ziel wollen.

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Was ich anders gemacht hätte…

Wenn ich nochmal nach Kuba fliegen würde, um die gleichen Orte zu bereisen, würde ich meine Tage etwas anders aufteilen (davon abgesehen, dass ich beim nächsten Mal auf jeden Fall den anderen Teil der Insel sehen wollen würde). In Varadero war ich einen Tag zu lang, da hätte mir ein Strandtag definitiv gereicht. Auch in Havanna hätte ich einen Tag weniger bleiben können und das nicht, weil es mir nicht mehr gefallen hat – ich hätte dort ewig bleiben und einfach durch die Stadt spazieren können – sondern einfach weil ich nach 3 Tagen das Gefühl hatte, sehr viel gesehen zu haben. Mit einem Tag weniger in Varadero und in Havanna, hätte ich dann vermutlich noch einen weiteren Stop untergekriegt, ohne dass es zu stressig geworden wäre. In Trinidad hätte ich rückblickend gesehen gerne noch eine Ausflug zu einem Wasserfall gemacht.

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Allgemeines

Zu guter Letzt also noch ein paar allgemeine Tipps und Wissenswertes über Kuba. Auf Kuba gibt es zwei Währungen, CUP und CUC. CUC ist die Währung für Touristen und 1 € entspricht ungefähr 1 CUC. An Geldautomaten hebt man mit einer Kreditkarte auch automatisch CUC ab, die man dann in Tauschbüros (findet man sehr häufig und erkennt man an den langen Schlangen davor) in CUP umtauschen kann. Ich habe Anfangs nicht ganz verstanden, wieso ich auch Geld in der Nationalwährung brauche, wenn es eine für Touristen gibt, in manchen Situationen ist es aber schon praktisch, da auch Touris damit bezahlen können. Auf Märkten, an Straßenständen oder in oben bereits erwähnten Pizzabuden beispielsweise ist der CUP-Preis günstiger, oder es gibt manchmal auch gar keinen CUC Preis. Tauscht also Anfangs einfach ein mal ungefähr 30€ (in CUC und dann) in CUP und dann habt ihr immer die Möglichkeit in beiden Währungen zu bezahlen. Vergesst auch auf keinen Fall ausreichend Geld auf eure Kreditkarte zu überweisen, falls das notwendig ist und denkt daran eure PIN „zu kennen“, falls ihr diese nicht so häufig benutzt. Klingt nach einem unnötigen Tipp – mit beidem hatte ich allerdings während meiner Reise Probleme (#supervorbereitet) und auf Kuba ist man ohne Kreditkarte quasi verloren. Man kann eigentlich nirgends mit EC Karte bezahlen (auch die Unterkünfte und Taxen nicht) und Geld abheben geht damit häufig auch nicht. Ich schreibe es einfach mal dazu, damit niemand von euch den gleichen Fehler macht wie ich 😉 Ich habe Kuba nicht als super günstig empfunden, dadurch dass sehr viel importiert wird und der Tourismus von Tag zu Tag zunimmt, sind die Preise durchaus „europäisch“. Hier ein kleiner Überblick:

Abendessen im Casa Particular: zwischen 5 und 8 CUC

Abendessen in Restaurants: um die 10 CUC

Mojito: zwischen 2 und 3 CUC

Taxi Compartido von Varadero nach Havanna: 15 CUC pro Person

Casa Particular pro Nacht: zwischen 25 und 40 CUC

Frühstück im Casa (wenn nicht inklusive): zwischen 4 und 5 CUC

Eintritt ins Museum (de la Revolución): 8 CUC

Bus von Havanna nach Viñales: 14 CUC pro Person

Flasche Wasser: 1 CUC

Taxi von Viñales nach Trinidad: 40 CUC

5 Stunden Internet: 7,50 CUC

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Ein Manko auf Kuba für Foodies wie mich (vor allen Dingen im Urlaub) ist das Essen, wozu ich auch ein paar Worte verlieren möchte. Obwohl sich die Küche in den letzen Jahren extrem weiter entwickelt hat, ist das Essen auf Kuba sehr, sehr einfach und standardisiert (mir ist durchaus bewusst, dass das an den begrenzten Ressourcen und dem erschwerten Import / Export liegt). Ihr werdet viel Reis, Fleisch, Fisch, Bohnen und Sandwiches finden. Sehr lecker sind die Früchte und demnach das Frühstück, die Drinks und vor allem in Havanna gibt es auch einige sehr leckere Restaurants (die dann allerdings auch nicht günstig sind). Mich hätte das alles – wenn kein Food-Paradies – nicht weiter gestört, wenn da nicht noch das Magen-Darm-Problem gewesen wäre. Für viele vermutlich TMI, aber ich habe niemanden auf Kuba kennengelernt, der nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt Probleme mit dem Essen hatte. In Thailand zum Beispiel hatte ich nicht ein einziges Mal Probleme, auf Kuba eben schon. Nur damit ihr vorgewarnt seid – bereitet eure Reise-Apotheke dementsprechend vor… 😉

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Und abschließend die große Frage, die sich alle Instagram und Co. – Süchtigen vermutlich stellen: gibt es auf Kuba wirklich überhaupt kein Internet? Jein. Wenn ihr nicht auf Mails, Instagram und Nachrichten an die Daheimgeblieben verzichten könnt, gibt es die Möglichkeit eine Prepaid Karte zu kaufen, um das WIFI an öffentlichen Platz zu nutzen. Das ist natürlich auch praktisch, wenn man vor Ort Sachen (Hotels, Attraktionen etc.) googlen will. In einem ETECSA Shop könnt ihr entweder eine Karte mit einer Stunde oder fünf Stunden Kontingent bekommen. Damit müsst ihr dann einen Ort finden, wo ihr euch in ein entsprechendes ETECSA Netz einwählen könnt. Ihr erkennt diese Plätze daran, dass viele Menschen auf der Straße und drum herum sitzen und auf ihr Handy starren. Oft sind diese Plätze in der Nähe von größeren Hotels. Aber ohne euch die Hoffnung zu nehmen… das Internet ist sehr, sehr schlecht. Oft kann man sich gar nicht einwählen (vor allem wenn gerade viele Menschen an dem Platz sind und versuchen das Internet zu nutzen) und wenn, dann reicht die Verbindung für die absoluten Basics. Ihr könnt definitiv keine Filme gucken, Videos hochladen oder ähnliches. Ihr werdet vermutlich auch kein WLAN in Cafés, Bars oder Restaurants finden, wie das sonst oft der Fall ist. Ihr braucht auf jeden Fall die ETECSA Karte und dann noch eine Portion Glück, um WIFI auf Kuba zu haben 😀 Anders sieht das Ganze allerdings aus, wenn ihr in Hotels übernachtet – dort gibt es oft ein für Gäste eingerichtetes WLAN, das dann auch eine entsprechend gute Verbindung hat.

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Denkt dran, dass das alles meine persönlichen Erfahrungen mit dem Land und demnach sehr subjektive und individuelle Eindrücke sind. Gerade in Bezug auf Unterkunft, Transport vor Ort, Geld uvm. kann man sicher auch ganz andere Erfahrungen machen. Lest euch also auf jeden Fall noch andere Kuba-Berichte durch und vertraut nicht allein meinem … 🙂 Ich freue mich, wenn ihr – auch für andere Reisende – eure Erfahrungen und weitere Tipps in die Kommentare schreibt! 🙂

Hier kommt ihr zu guter Letzt zu den Kuba-Eindrücken in Video Form, falls ihr noch ein bisschen Urlaubs-Feeling braucht 🙂

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leonie