Lifestyle, Travel

24 STUNDEN IN KOPENHAGEN
Montana Show Room Eröffnung

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Wie die meisten von euch sicher schon durch den damaligen Weekly Vlog mitbekommen haben, war ich vor ein paar Wochen in Kopenhagen. Das war nun schon mein zweiter sehr kurzer Ausflug in diese wunderschöne Stadt und leider war der Aufenthalt diesmal auch nur minimal länger als beim letzten Mal. Insgesamt war ich nur knapp 24 Stunden dort (definitiv nicht genug!). Der Anlass dafür war die Eröffnung des neuen Showrooms der dänischen Möbelmarke Montana. Leonie konnte leider nicht mitkommen, aber ich wollte mir diese Einladung natürlich nicht entgehen lassen. „Danish Design“ war einer meiner häufigsten Suchbegriffe, als ich letztes Jahr nach Möbeln für meine Wohnung gesucht habe, daher habe ich mich wahnsinnig über die Reise gefreut.

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Los ging es dienstags nachmittags. Wie der Zufall es wollte, ist meine schwedische Freundin Ida am diesem Tag ebenfalls von Köln nach Kopenhagen geflogen, so dass wir im selben Flugzeug saßen und den Nachmittag zusammen verbringen konnten, bis Ida abends leider schon weiter musste nach Schweden. Das eigentliche Event fand erst mittwochs morgens statt, aber am Abend vorher gab es bereits ein gemeinsames Abendessen im Restaurant Väkst. Für mich war es eine sehr interessante Erfahrung, hauptsächlich mit Fotografen, Magazin-Herausgebern, CEOs, PR-Mitarbeitern und Redakteuren an einem Tisch zu sitzen. So nimmt man ein Event aus einer ganz anderen Perspektive wahr, als man das sonst als Blogger tut. Das Restaurant war wahnsinnig schön eingerichtet und das Essen traumhaft; eine extrem gelungene Mischung aus modern, experimentierfreudig und traditionell.

Am nächsten Morgen fand dann ein Frühstück im neuen Showroom von Montana statt – praktischerweise direkt neben dem Hotel Babette Guldsmegen, in dem ich übernachtet habe und das ich übrigens auch rundum nur empfehlen kann: die Zimmer waren stylisch, das Bett gemütlich, das Personal außergewöhnlich freundlich und noch dazu ist alles möglichst nachhaltig und umweltfreundlich gestaltet.

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Falls ihr Montana (so wie ich) bisher noch nicht kanntet: die Marke wurde 1982 in Dänemark gegründet und hat ein simples, aber gleichzeitig sehr vielfältiges Konzept. Die Möbelstücke gibt es in 36 verschiedenen Größen, 4 Tiefen und 42 Farben, so dass unzählige Kombinationsmöglichkeiten entstehen und sich jeder das passende Stück quasi selbst zusammenstellen kann. Die Designs sind klassisch, schlicht und typisch dänisch. Dafür gibt es aber beispielsweise auch sehr auffällige Farben, so dass die Sachen trotzdem „Hingucker“ sein können.

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Der Montana Showroom war unterteilt in einen „Wohnbereich“ bestehend aus einem großen Wohnzimmer, einem Schlafzimmer und einem Badezimmer und einen „Arbeitsbereich“ bestehend aus mehreren Büroräumen und Ateliers. Mir hat es vor allem der Arbeitsbereich sehr angetan, vermutlich, weil ich immer noch von unserem eigenen Consider Cologne Büro träume … und natürlich auch, weil die hohen Decken und die verschiedenen kleinen Farbtupfer im sonst sehr hellen und cleanen Umfeld genau mein Ding waren. Alles war detailreich und sehr liebevoll gestaltet – es kam einem fast so vor, als würde man durch ein echtes Atelier laufen, wo gerade noch Künstler ihrer Kreativität freien Lauf gelassen haben, die jetzt gerade draußen eine Zigarettenpause machen.

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Von meinem persönlichen Highlight habe ich leider kein Foto machen können, da es unmöglich einzufangen war: im unteren Bereich gab es ein komplett dunkles Zimmer, in dem unzählige getrocknete Blumen von der Decke hingen. Das sah nicht nur wunderschön aus, sondern hat auch noch sehr gut gerochen. Definitiv nichts alltagstaugliches, aber gerade für Ausstellungen, Events & co. eine wunderbare Idee (vielleicht mache ich sowas in kleinerem Stil für meine nächste Geburtstagsparty nach). Mein liebstes Möbelstück war – wie könnte es anders sein – ein Beistelltisch aus goldenem Metall mir Marmorplatte. Sehr überraschend, ich weiß 😉

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Der Showroom war insgesamt sehr abwechslungsreich, aber dennoch in einem klar erkennbaren Stil eingerichtet. Man kann sich dort echt eine ganze Weile aufhalten. Ich bin durch jeden Raum mehrfach gegangen und habe immer wieder neue Details entdeckt. Falls es euch mal nach Kopenhagen verschlägt und ihr euch für dänisches Design interessiert, kann ich euch nur empfehlen vorbeizuschauen (Adresse: Bredgade 76, 1260 Kopenhagen). Direkt nebenan ist übrigens auch das Dänische Design Museum, wofür ich leider keine Zeit mehr hatte, was sicherlich aber auch sehr sehenswert ist.

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Ich wurde schon oft nach Tipps für Kopenhagen gefragt, aber da ich bis jetzt insgesamt nur etwa 30 Stunden in der Stadt verbracht habe, ist meine Liste naturgemäß relativ kurz. Was Essen angeht, würde ich euch unbedingt Sticks & Sushi ans Herz legen (das beste Sushi, was ich je gegessen habe); außerdem auch die Sandwiches bei Joe & The Juice (entschuldigt die vielen Superlative, aber auch diese sind die besten Sandwiches, die ich kenne). Ein kurzer Stop bei Sostrene Grene kann ich euch auch nur empfehlen. In Köln gibt es ja inzwischen auch endlich eine Filiale, aber falls ihr keine in eurer Nähe habt, schaut unbedingt mal vorbei. Dort gibt es jede Menge hübschen Krims-Krams und es ist meiner Meinung nach unmöglich, den Laden mit leeren Händen zu verlassen. Falls ihr noch mehr Tipps für einen etwas längeren Aufenthalt sucht, schaut auch bei Leonies Vlog aus dem letzten Jahr vorbei.

Falls ihr schon mal in Kopenhagen wart, lasst eure Tipps auf gerne in den Kommentaren da. Die werden beim nächsten (hoffentlich endlich etwas längeren) Aufenthalt auf jeden Fall umgesetzt.

Lena

* Dieser Blogpost ist in einer bezahlten Kooperation mit Montana entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit. Für mehr Informationen schaut bei unserem Transparenz-Disclaimer vorbei.