Fashion, Lifestyle

CÉLINE TRIO & CHLOÉ FAYE
ERFAHRUNGSBERICHT ZU UNSEREN
DESIGNER-HANDTASCHEN

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Lange, lange haben wir sie angeschmachtet und inzwischen sind wir stolze Besitzerinnen zwei verschiedener Designerhandtaschen. Es ist für uns absolut nicht selbstverständlich, dass wir uns diese Taschen leisten konnten, aber entsprechend happy sind wir jetzt natürlich darüber. Passend zu unserem „What’s In Our Designer Bags“-Video, das heute online ging, dachten wir, wir halten die wichtigsten Details und einige Infos hier nochmal schriftlich in einem gesonderten Beitrag fest.

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Céline Trio // Lenas Review

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Wenn man mir vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich irgendwann mal eine Designerhandtasche besitzen würde, hätte ich vermutlich gesagt „Nie im Leben.“ Ich dachte, dass es niemals eine Tasche geben könnte, bei der ich das Gefühl hätte, dass sich der Kauf wirklich „lohnen“ würde – in dem Sinne, dass mir die Tasche ewig gefällt. Aber je mehr Zeit verging, umso mehr stellte ich fest, dass es doch tatsächlich ein paar Modelle gibt, die mir schon seit Jahren unverändert gut gefallen, allen voran die Céline Trio Bag. Ich bin ein extremes Gewohnheistier, wenn es um Handtaschen geht und beschränke mich da sehr gerne auf wenige hochwertige Lieblingsstücke, die ich ständig tragen und vor allem auch belasten kann. Daher habe ich nach reiflicher Überlegung den Schritt gewagt und im Mai diesen Jahres in das „Original“ investiert und könnte nicht glücklicher mit meinem Kauf sein.

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Ich habe die Tasche – wie viele von euch vermutlich durch den damaligen Vlog mitbekommen haben – in den Galeries Lafayettes in Paris gekauft. Ich finde es schön, wenn man so einen besonderen Kauf wie eine Designerhandtasche mit einem Ort verbindet, daher fand ich die Reise als Anlass sehr passend. Die Kauferfahrung war durchweg positiv, wir wurden unglaublich freundlich behandelt und sehr ausführlich beraten. Dass ich mich für den schwarzen Klassiker mit goldener Hardware entschieden habe, wird wohl niemanden überraschen. Auch bei der Größe fiel mir die Wahl zwischen klein und groß nicht sonderlich schwer, da ich immer relativ viel Kram mit mir herumschleppe und kleine Taschen sehr unpraktisch finde. Ich habe auch einige Fragen dazu bekommen, ob die Tasche vor Ort in Paris günstiger war als in Deutschland. Ich habe 850 Euro gezahlt, soweit ich weiß ist das der gleiche Preis wie in Berlin im KaDeWe.

Die Tasche ist geräumiger als sie aussieht. Es passt wirklich ordentlich was rein (ich würde sagen auch mehr als in die deutlich größere und schwerere Chloé Faye), aber es ist definitiv so, dass sie wesentlich schöner aussieht, je leerer sie ist. Der Träger der Tasche ist verstellbar, man kann sie sowohl „crossbody“ als auch einfach über einer Schulter tragen, sowohl wenn man (so wie ich) relativ klein ist, als auch wenn man größer ist. Man kann die Tasche übrigens dank Druckknöpfen auseinandernehmen, so dass man auch ein einzelnes „Compartment“ als Clutch tragen kann, wenn man möchte.

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Das Leder ist extrem weich und glatt, dementsprechend aber auch empfindlich. Man sieht jeden noch so kleinen Kratzer und sie verliert auch relativ schnell an Form und Stabilität. Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn Taschen sehr „geliebt“ (oder eben ein bisschen abgerockt) aussehen, daher hat mich das nicht vom Kauf abgehalten. Aber wenn es euch wichtig ist, dass das Leder lange aussieht wie am ersten Tag, solltet ihr euch definitiv für eine andere Tasche aus festerem und eventuell strukturiertem Material entscheiden. Wo wir schon bei den wenigen Nachteilen sind: das Innenleben der Tasche ist meiner Meinung nach nicht das schönste. Sie ist einfach mit grauem fliesartigem Stoff ausgekleidet, was zwar ganz praktisch (weil unempfindlich) ist, bei so einer teuren Tasche fände ich es aber passender, wenn das Innenleben ein wenig glamouröser aussähe.

Nichtsdestotrotz liebe ich die Tasche sehr und habe den Kauf keine Sekunde bereut. Sie wertet meiner Meinung nach jedes noch so langweilige Outfit auf, sie passt zu allem, ist schlicht und zeitlos elegant. Was für mich aber das Beste an der Tasche ist, ist, was sie mir bedeutet – es mag sehr materialistisch klingen, so viel mit einem Gegenstand zu verbinden, aber sobald ich sie in der Hand halte, bin ich wahnsinnig stolz, dass ich mir so etwas erarbeitet habe und bin so dankbar dafür, dass ich mir so etwas leisten konnte.

Chloé Faye // Leonies Review

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Die Chloé Faye Bag gibt es in unzählig vielen Variationen, Farben und Größen und alle sind wunderschön. Hätte die Vernunft nicht überwogen, die eindeutig dazu gedrängt hat, bei so viel Geld in ein schwarzes, zeitloses Modell zu investieren, das zu allem passt, hätte ich mich nicht entscheiden können, ob ich das blaue, rote oder beige Modell kaufe. Alle sind wirklich wunderschön. Ich habe mich sehr schnell in die Optik dieser Tasche verliebt und hatte das erste Mal wirklich das Gefühl „Die will ich“. Die Chloé Faye war die erste Designer-Handtasche, die ich gleichzeitig so schlicht, elegant und besonders fand und die ich mir zusätzlich auch gut an mir vorstellen konnte, dass ich bereit war, so viel Geld zu investieren. Ich habe meine Chloé Faye Bag im Dezember in Berlin im KaDeWe gekauft und mit 10% Erst-Käufer-Rabatt (bekommt ihr dort auf verschiedene Marken, wenn ihr euch für die Kundenkarte anmeldet) 1305 Euro bezahlt. Mir ist natürlich bewusst, dass das irrational viel Geld für ein Accessoire ist und ich werde gar nicht erst versuchen das Ganze zu rechtfertigen. Ein solcher Kauf ist purer Luxus aber jedes Mal, wenn ich die Tasche trage, bin ich stolz wie Bollo (?), dass ich mir das wirklich selbst ermöglichen konnte.

Ich habe mich für ein großes Modell entschieden, worüber ich im Nachhinein sehr happy bin, denn erstens wirkt dieses an mir einfach besser und zweites passt schon in das größere nicht sonderlich viel rein. Die Hardware ist massiv und das Leder eher dick, was die Tasche alles in allem sehr schwer macht. Das fällt anfangs nicht sonderlich auf, aber je länger man sie trägt, desto schwerer kommt sie einem vor. Ich bekomme in die Tasche mein Handy, ein Portemonnaie, meinen Schlüssel, etwas Kosmetik und meine kleine Kamera, dann ist aber auch Schluss. Man muss sie –  durch das schmale Design –  bedacht packen und kann nicht einfach alles „reinwerfen“. Das sind definitiv die beiden größten Kritikpunkte, die ihr beachten solltet, wenn ihr die Chloé Faye Bag in Erwägung zieht; sie ist relativ schwer für die Größe und es passt nicht viel rein.

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Das Leder ist, wie bei Lena auch, sehr empfindlich. Ich gebe zwar gut auf sie Acht, aber sie hat definitiv schon einige Macken. Wenn euch das stört, ist auch diese Tasche nicht die richtige für euch, denn das lässt sich definitiv nicht vermeiden. Auch innen (helles, beiges Leder) ist sie sehr anfällig für Flecken und Macken. Anfangs bin ich bei jedem kleinen Kratzer zusammengezuckt, inzwischen ist die Hemmschwelle aber schon etwas gesunken und ich traue mich, sie öfter zu tragen und nicht mehr mit Samthandschuhen anzufassen (ich bin natürlich immer noch ultra vorsichtig, aber sie liegt nicht mehr die meiste Zeit gut behütet im Staubbeutel im Schrank ;)).

Der Henkel der Tasche ist verstellbar und mit der weitesten Einstellung kann ich sie auch „crossbody“ tragen, was mir optisch inzwischen sogar am besten gefällt. Ich liebe es mit der Tasche verschiedene Outfits aufzupeppen, sie passt zu jedem schicken Anlass genauso wie zu allen Alltagsoutfits. Obwohl die Tasche nicht die praktischste ist, ist sie für meine erste Designer Handtasche genau die richtige. Ich denke, ich hätte jede so teure Designer-Tasche anfangs nur zu besonderen Anlässen getragen, extra vorsichtig behandelt und gut überlegt gepackt, deshalb kann ich mit den „Nachteilen“, die die Tasche hat, gut leben und ich liebe sie optisch einfach so sehr!

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Schaut gerne im heutigen Video vorbei für ergänzende Informationen oder stellt offen gebliebene Fragen in den Kommentaren. Wir hoffen sehr, die Reviews waren für den ein oder anderen, der sich für eins der beiden Modelle interessiert, hilfreich! 🙂

lenaundleonie

Fotos von www.instagram.com/patriciaaliena // www.facebook.com/patriciaaliena