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Cologne Food Guide #2: Fette Kuh

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Burger-Restaurants gibt es in Köln sehr, sehr viele (gute) und jeder hat so seinen Favoriten. Unserer ist schon seit Jahren die Fette Kuh –  da sind wir uns einig und jedem, der nach Köln kommt, empfehlen wir dort Essen zu gehen. Da die Auswahl an guten Burgern in Köln aber eben so groß ist, ist die Frage, warum ausgerechnet die Fette Kuh unser Liebling ist, definitiv berechtigt.

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Das Restaurant und die Atmosphäre in der Fetten Kuh sind sehr speziell, was hauptsächlich daran liegt, dass der Laden super klein ist. Es gibt gerade mal drei Tischreihen, an denen dicht an dicht ungefähr 25 Leute gleichzeitig essen können. Ich muss definitiv in der richtigen Stimmung für die Fette Kuh sein, da man Ewigkeiten für seine Bestellung ansteht, auf einen Tisch und seinen Burger wartet und dann beim Essen aufmerksam von den anderen wartenden Gästen beobachtet wird, die ebenfalls auf einen Platz warten. Es ist laut, eng, immer voll, es herrscht Selbstbedienung, gibt ewige Wartezeiten und kaum Sitzplätze – klingt alles in allem erstmal abtörnend oder? Man bringt ja aber bei einer guten Argumentation die Negativ-Punkte zuerst, um den Leser dann mit den abschließenden, länger im Kopf bleibenden, positiven Argumenten, zu überzeugen, oder? 😉

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Also. Was die Fette Kuh kann:

Erstens: Die besten Burger überhaupt. Es gibt sehr viele leckere (außergewöhnliche) Burger-Kombinationen, das Fleisch schmeckt unglaublich frisch, kommt immer auf den Punkt medium (wenn man das mag) und die Brötchen sind weich und fluffig. Besonders liebe ich die „Burger der Woche“, die immer Mittwochs „neu rauskommen“ und bei denen schon unglaublich leckere Kombinationen dabei waren (#Knödel-Burger :O).

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Zweitens: Die noch besseren Pommes überhaupt! Macht nicht den Fehler und bestellt nur einen Burger, die Pommes sind unser beider persönliches Highlight der Fetten Kuh. Dünn, mit Schale, frisch, knusprig. Ihr werdet sie allerdings nur mögen, wenn ihr zu der „Dünne-Pommes-Fraktion“ gehört, meinen Papa habe ich mal von der Fetten Kuh überzeugen wollen, der mag dicke Pommes lieber und schien nicht sonderlich beeindruckt. Geschmacksache – aber wir lieben die Fette-Kuh-Pommes!

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Drittens: Sehr leckere Saucen. Die Nachbrenner-Hotsauce ist eine der wenigen Saucen, die tatsächlich scharf sind und die Curry Mayo ist außerdem sehr lecker.

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Im Sommer gibt es wesentlich mehr Sitzplatz-Auswahl (draußen sitzt man auch „gemütlicher“) und ansonsten kann ich euch nur empfehlen – wenn ihr die Möglichkeit habt – zu bestellen und abzuholen. Dienstags hat die Fette Kuh übrigens geschlossen, ich stand schon mehrere Male enttäuscht vor dem geschlossenen Restaurant, weil ich das vergessen hatte. Trotz der anfänglichen Kritik – wir lieben die Fette Kuh und würden euch wirklich ans Herz legen, bei einem Köln-Trip dort vorbeizuschauen! 🙂

leonieundlena