Beauty

Das „Battle“ der Paletten

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Seit ich die neuen Maybelline und L’Oréal Nude Paletten auf Instagram gezeigt habe, werde ich fast täglich gefragt, welche ich besser finde und welche Paletten ich generell empfehlen kann, daher habe ich mir gedacht, einfach mal alle meine „fertigen“ (d.h. nicht selbst zusammengestellten) Nude Paletten mit ihren Vor- und Nachteilen in einem Blogpost zusammen zu fassen – ich hoffe, das hilft einigen von euch bei einer Kaufentscheidung.

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Die ReisepaletteSleek Au Naturel, ca. 8 Euro. Meine allererste Nude Palette und wie man sieht, auch ordentlich benutzt. Acht matte Töne und vier schimmernde. Pro: Töne, die für die Augenbrauen geeignet sind, mattes Schwarz für Lidstriche – sehr stabil, riesiger Spiegel, perfekt zum Verreisen. Contra: das Weiß ist zu hell, um damit schön zu verblenden, die dunklen Töne sind relativ ähnlich alle und sehr dunkel und sehr intensiv pigmentiert, daher für den Alltag für mich nicht wirklich geeignet; die gelb-orangenen Töne treffen auch nicht unbedingt meinen Geschmack. Insgesamt: ein guter, stabiler Allrounder, der bei mir seit Jahren auf fast jeder Reise dabei ist.
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Die AlltagspaletteMaybelline In The Nudes, ca. 10 Euro. Erst seit kurzem in meiner Sammlung und trotzdem schon als perfekt für den Alltag erkoren. Fünf matte Töne und sieben schimmernde. Pro: sehr schöne ausgeglichene Anzahl an warmen und kühlen, sowie an hellen und dunklen Farben, auch Töne für die Augenbrauen & auch ein mattes Schwarz. Contra: leider kein Spiegel, Pigmentierung ist eher schwach – aber genau das macht sie so perfekt für schnelle, dezente und alltagstaugliche Augenmakeups.
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Die LuxuspaletteNars God Created Woman, ca. 40 Euro (im Set, ggf. limitiert). Ein absolutes Schätzchen, völlig überteuert, aber qualitativ wirklich unglaublich. Drei schimmernde und drei matte Töne, davon das Schwarz mit glitzerndem Overspray. Pro: Wahnsinnig(!) gute Pigmentierung, trotzdem sehr leicht zu verblenden, zwar eine kleine, aber wirklich wunderschöne und perfekt ausgesuchte Farbauswahl; stabile Verpackung mit großem Spiegel. Contra: Teuer und schwer zu bekommen, weil limitiert. Ansonsten absolut nichts dran auszusetzen, wirklich ein Träumchen und meiner Meinung nach jeden Cent wert.
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Die matten PalettenUrban Decay Naked Basics 1 und Naked Basics 2, ca. 27 Euro. Beide mit jeweils fünf matten und einem schimmernden Ton. Man braucht auf keinen Fall beide, wenn ich mich für eine entscheiden müsste, würde ich auf jeden Fall die erste empfehlen. Perfekt für dezente, matte Alltagsmakeups. Pro: Wahnsinnig gute Pigmentierung, sehr leicht und gleichmäßig zu verblenden, schöne Farbauswahl, großer Spiegel. Contra: in der zweiten Palette sind die Lidschatten sehr pudrig und etwas bröselig, hier finde ich auch die Farbauswahl jedenfalls für meinen Typ etwas zu dunkel und zu warm.
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Die Ich-Weiß-Noch-Nicht-So-Recht: L’Oréal La Palette Nude, ca. 20 Euro. Sehr lange auf der Jagd gewesen, und sehr froh, sie jetzt zu besitzen, aber ein abschließendes Urteil habe ich mir noch nicht bilden können. Pro: Relativ gute Pigmentierung, schöner Ausgleich von fünf matten und fünf schimmernden Tönen. Sehr schicke, schmale und kompakte Verpackung mit großem Spiegel. Contra: Für eine Drogeriepalette ganz schön teuer, für meinen Geschmack etwas zu viele warme und dunkle Töne – und mit diesem extrem gelben, hellen Gold in der Mitte kann ich gar nichts anfangen … (?!). Ansonsten sehr alltagstauglich, könnte mein neuer Reise-Favorit werden.
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Die Gar-Nicht-So-Nude-Palette – Zoeva Cocoa Blend*, ca. 18 Euro. Sechs schimmernde und vier matte Töne, davon einer mit Glitzer-Overspray. Pro: Sehr gute Pigmentierung, enthält neben vielen neutralen Tönen auch etwas auffälligere Farben, daher für mich nicht unbedingt alltagstauglich, aber für viele sicherlich ein Pluspunkt. Contra: Meiner Meinung nach zwar sehr stabile, aber extrem unhandliche und große Verpackung ohne Spiegel.
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Die Queen der Nude PalettenUrban Decay Naked 2, ca. 45 Euro. Zu guter Letzt die Palette, die für mich über allen anderen thront, und das zu Recht. Drei matte Töne und neun (!) schimmernde. Pro: Wunderschöne Textur, perfekte Pigmentierung, sehr schön cremig und leicht zu verblenden. Riesige Farbauswahl, die keine Wünsche offen lässt, mit zumindest einem Ton, der für die Augenbrauen geeignet ist und einem matten Schwarz für Lidstriche, sowie einem hellen matten Ton, den ich zum ausblenden fast täglich benutze. Extrem robuste Verpackung mit sehr großem Spiegel. Contra: Einen Ticken zu groß, um damit bequem zu verreisen. Ansonsten meiner Meinung nach unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und ebenfalls jeden Cent wert. (Leonie hat die Einser und die Dreier, die qualitativ ebenso unschlagbar gut sind, aber für mich persönlich von der Farbauswahl einfach nix).

 

Ich hoffe, diese allgemeine Übersicht hat euch weiter geholfen! Insgesamt finde ich die Urban Decay Paletten preis-leistungs-technisch am besten, aber auch im günstigen Preissegment wird man auf jeden Fall fündig. Wie man sieht, haben sie alle ihre Vorzüge und Nachteile – schaut einfach, was euch wichtig ist, oder: stellt euch eure eigene Palette zusammen, beispielsweise bei Inglot, Mac oder Artdeco (alle qualitativ sehr gute Lidschatten!).
Welche Nude Paletten habt ihr? 
Welche mögt ihr am meisten, welche am wenigsten?
Lena
*die Palette ist ein PR-Sample und ist ab 1. Juni erhältlich. In diesem Blogpost wurden Affiliate Links verwendet. Für mehr Infos klickt hier.