Fashion, Lifestyle

Gedanken über das neue Jahr
Ein Blogpost übers Bloggen

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Ich hatte eigentlich bis zum 31. Dezember überhaupt keine Vorsätze für 2018 und irgendwie war der Jahreswechsel dieses Jahr auch anders als die Jahre davor. 2018 kam mir den ganzen Dezember über gar nicht weit weg oder fremd vor, vielleicht weil ich große Pläne für dieses Jahr habe und mich mehr als sonst damit beschäftigt habe, wie mein 2018 ablaufen wird. Ich war jedenfalls die letzten zwei Wochen im Dezember so in meiner Weihnachtsblase und habe die Zeit mit meiner Familie und Plätzchen en masse auf der Couch verbracht, dass irgendwie gar kein Platz in meinem Kopf für Vorsätze war. Und inzwischen, mit 25 Jahren, stehe ich dem Ganzen auch kritischer gegenüber. Ja, ein neues Jahr, ein neuer Abschnitt oder auch ein neuer Anfang ist irgendwie erfrischend, inspirierend und motivierend, aber inzwischen kenne ich mich auch ganz gut. Ich liebe Freitag-Abende mit Pizza auf der Couch, die restlichen Plätzchen werde ich auch im Januar noch essen und wenn ich mir jetzt vornehme, im Januar 3 Mal die Woche ins Fitness-Studio zu gehen, schmeiße ich das ganze schneller wieder über den Haufen, als ich jemals auf dem Laufband sein werde.

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Stirnband – Mylittlebox x Otto* (ähnlich hier), Jeans – Topshop, Ring – & Other Stories, Stiefel – Onygo (ähnlich hier), Pullover – H&M (ähnlich hier), Mantel – Ivy Revel* (ähnlich hier), Tasche – Asos (ähnlich hier)

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Am ersten Januar verkatert vor Netflix habe ich mich dann durch meinen Instagram-Feed geklickt und es hat mich doch noch gepackt. Aber was vornehmen, was ich auch wirklich realistisch gesehen durchziehen kann? Mehr Sport ist für mich der utopischste Vorsatz überhaupt und wenn ich mal auf 2017 zurückblicke, war das für mich vermutlich das sportlichste Jahr überhaupt in meinem Leben; nie war ich öfter im Fitness-Studio und Laufen als sonst und vor allem nie zuvor hatte ich mehr Spaß daran. Das klingt jetzt um einiges sportlicher als es war, denn es gab auch viele Wochen am Stück in denen meine Sportklamotten im Schrank geblieben sind, aber man muss das Ganze ja in Relation sehen und da war die Steigerung dieses Jahr enorm! Also alles gut, je mehr ich mir da vor nehme, desto weniger ziehe ich es durch. Gleiches gilt auch für Ernährung. Essen gehen und Essen bestellen sind für mich absoluter Luxus und Lebensqualität.

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Nach ein bisschen Überlegung, sind mir aber doch zwei Dinge eingefallen, die ich dieses Jahr wirklich gerne durchziehen würde, weil sie mir fehlen und weil ich weiß, dass sie mir viel Spaß machen, wenn ich „dran bleibe“. Ich will mehr Zeit für Bücher finden und ich möchte wieder mehr bloggen. Zweiteres ist wohl auch der Grund für diesen Beitrag, denn Lena und ich stellen immer wieder fest, dass wir wesentlich besser funktionieren, wenn wir Dinge öffentlich ankündigen. Jeden Montag ein Weekly Vlog? Kein Problem, fällt so gut wie nie aus, weil wir wissen, dass ihr darauf wartet und die Vlogs deshalb fest in unseren Wochenablauf integriert sind. Gleiches gilt für das Video Freitags. Steuern, Mails, Foto-Termine, Instagram-Postings – alles Routine. Aber das Bloggen, das scheitert schon seit Jahren immer wieder. Dabei liebe ich es meine Gedanken auch schriftlich festzuhalten und viele Themen kann man auch einfach so viel besser aufschreiben, nochmal lesen, treffender formulieren und anders auf den Punkt bringen als sie in die Kamera zu reden. Und vor allem hat mit dem Bloggen auch alles angefangen und das ja nicht grundlos, ich will den Spaß am Bloggen wieder dauerhaft finden und mehr Zeit und Mühe hier reinstecken.

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Jetzt wisst ihr Bescheid und jetzt halte ich mich gefälligst auch daran! 😀 Und wenn wir schon beim Thema sind, was würdet ihr hier gerne lesen? Welche Themen interessieren euch noch auf Blogs? Lasst es mich wissen! Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und hatte eine schöne Weihnachtszeit! Habt Ihr Vorsätze und wenn ja, was habt ihr euch vorgenommen?

leonieklein

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