Lifestyle, Travel

Keep Moving Forward – Ein sportlicher Zwischenstand

NIKE-2-4216-2

ANZEIGE

Lena : Vor einer Weile hatten wir euch hier von unseren sportlichen Plänen für 2018 erzählt und heute soll es ein Update geben – das ehrlich gesagt nicht so ganz so aussieht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Eigentlich sollte ich inzwischen meinen zweiten Halbmarathon gelaufen sein und wollte euch davon erzählen. Tja, nun sitze ich hier und bin in den letzten Wochen definitiv keine 21 Kilometer gelaufen, sondern vielleicht eher so 5. Und obwohl ich einerseits ein bisschen enttäuscht bin, sowohl von mir selbst als auch von der Gesamtsituation, muss ich sagen, dass ich insgesamt trotzdem sehr froh bin, dass es so ist.

Ich habe mich die letzten Monate wahnsinnig unter Druck gesetzt – nicht nur „sportlich“ gesehen, sondern auch beruflich und privat. Ich wollte so viel wie möglich schaffen, es war so viel zu erledigen, wir hatten so viele Termine und Pläne. Wir haben das ja im letzten Blogpost schon angedeutet und ich will mich nicht zu sehr wiederholen, aber ich war wirklich einfach überfordert. Noch dazu hatte ich ja auch das erste Mal in meinem Leben Belastungsschmerzen und damit umzugehen war für mich nicht einfach. Ich bin nicht gerne körperlich eingeschränkt – wer ist das schon? – und selbst bei einer Erkältung fällt es mir sehr schwer, mal ein paar Tage einen Gang zurück zu schalten und ruhiger zu machen. Dass ich durch meine Knöchelprobleme gezwungen war, erst mal weniger und danach langsamer zu laufen, hat mir anfangs gar nicht gefallen … und nach einer Weile dann fast zu gut. Denn meinem Knöchel ging es zwar dann wieder besser, aber ich war ehrlich gesagt einfach „raus“ aus dem Rhythmus, ich war gefühlt wieder völlig am Anfang meiner Vorbereitung und einfach ganz und gar nicht mehr fit, oder jedenfalls nicht mehr fit genug für meine eigenen Ansprüche. Der Gedanke, dass der Halbmarathon immer näher gerückt ist, hat mich innerlich unglaublich gestresst. Ich wusste zwar, dass ich vermutlich irgendwie durchkommen würde, aber ich habe gleichzeitig gemerkt, dass es sich die Vorbereitung für mich nur wie Quälerei angefühlt hat und mir auch der Gedanke an den Lauf selbst keine Freude mehr gemacht hat. Also habe ich nach langem Hadern beschlossen, auf meine Intuition und meinen Körper zu hören und nicht mitzulaufen. Es fällt mir wahnsinnig schwer, Dinge wieder abzusagen, zu denen ich einmal zugesagt habe und zu akzeptieren, dass ich etwas nicht schaffe. Das war daher für mich ein riesiger Schritt – aber am Ende war es der richtige. Manchmal muss man vor sich selbst und vor anderen zugeben, dass einem etwas zu viel ist, schon alleine der eigenen Gesundheit zuliebe.

NIKE-2-3946-2

NIKE-2-4045

NIKE-2-3972

Tights – Nike // Schuhe – Nike // Shirt – Nike

Als ich den Beschluss endgültig gefasst hatte, nicht mitzulaufen, ging es mir von jetzt auf gleich wesentlich besser – und überraschenderweise hat gerade das dazu geführt, dass ich wieder viel mehr Spaß am Laufen hatte. Vor allem vermutlich, weil ich es wieder nur für mich selbst gemacht habe und nicht aus dem „Pflichtgefühl“ oder dem „Stress“ heraus, mich vorbereiten zu müssen, sondern einfach, weil ich Lust darauf hatte. Mit den Nike Epic React Flyknit macht das Laufen übrigens wirklich extrem viel Spaß; der Schuh ist super angenehm zu tragen, sehr leicht am Fuß, gleichzeitig unterstützend genug. Ich habe mein erstes Modell auch auf meinem NYC Trip dabei gehabt (macht sich auch bei 25.000 täglichen Schritten durch Großstädte gut ;)).

Es gibt inzwischen übrigens auch noch ein paar andere neue Farben, die ebenfalls wunderschön sind. Vor allem auch die rosa Variante finde ich superhübsch, ich habe mich allerdings für die hellgelb-beige Variante entschieden, weil ich sie in der Farbe so neutral finde, dass man sie auch super einfach im Alltag tragen kann, wo sie sich mindestens genauso gut machen wie beim Laufen. Und weil sie auch super zu meinem neuen fancy Sporttop passen, das natürlich wegen meiner momentanen Obsession auch gelb sein musste 😉

NIKE-2-4150

NIKE-2-4172 NIKE-2-4206

Ich bin nun auf jeden Fall insgesamt wieder wesentlich entspannter und dadurch auch motivierter, so dass ich jetzt schon den ein oder anderen Lauf gegen Ende des Jahres im Hinterkopf habe, der für mich vielleicht eine Alternative zum abgesagten Halbmarathon sein könnte. Ich möchte mich allerdings noch nicht für irgendetwas anmelden, weil ich erst mal schauen will, wie es jetzt – vor allem gesundheitlich – weiter geht. Ich möchte vor allem wieder in eine Routine finden, die mir Spaß macht und die mir Ausgleich und Freude bringt, statt Stress. Daher ist momentan mein Fokus darauf gelegt, wieder regelmäßig zu laufen, aber ohne besondere Ziele, was Geschwindigkeit oder Distanz angeht, sondern einfach nur auf meinen Körper und mein Gefühl zu hören. Ich habe inzwischen übrigens auch das erste Mal angefangen, beim Laufen Podcasts zu hören – das war mir früher immer zu wenig Ablenkung und hat mich in meiner Geschwindigkeit zu sehr beeinflusst, aber wenn es mir beim Laufen hauptsächlich um Entspannung geht, ist das für mich inzwischen eine angenehme Abwechslung zur Musik.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leonie : Als wir vor einer Weile die Kooperationsanfrage von Nike zu den neuen Epic React Flyknits bekommen haben, hätte ich nicht gedacht, dass ich eine zeitlang quasi ausschließlich diese Schuhe tragen werde. Ich hatte mich zuerst einfach über ein neues Paar Laufschuhe gefreut, vor allem weil dieses ganz anders (viel weicher und elastischer) als meine bisherigen Exemplare war. Dann habe ich sie zum Laufen in Köln getestet, öfter im Alltag getragen, Lena und ich haben damit geshootet und dann habe ich ziemlich schnell beschlossen, sie mit auf meine Reise zu nehmen. Ich muss ehrlich sagen, dass die Frage nach Schuhen für sechs Monate für mich extreeeem schwierig war (ich glaube sogar die schwierigste im Bezug auf das Packen überhaupt). Ich wollte (neben den für mich unumgänglichen Paaren – Flipflops und Birkenstocks) schöne Sneaker, die ich im Alltag gerne trage, weil sie bequem, aber eben auch hübsch sind, die sowohl geeignet sind für Städteexkursionen, aber auch die ein oder andere Wanderung und Exkursion mitmachen und die vor allem auch eins sind: Laufschuhe. Meine 13-Kilo Gepäckgrenze hat Wanderschuhe, Sneaker und zusätzliche Laufschuhe nicht zugelassen (little did i know, dass mein Freund die Schuhe immer in seinem Rucksack trägt… :D), also habe ich nach einem Paar Schuhe gesucht, das alles in einem Kompromiss vereint (ich sage bewusst Kompromiss, denn gute Wanderschuhe bleiben natürlich gute Wanderschuhe usw…. ;)). Also wurden es dann die Nike Epic React Flyknits. Bisher bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Ich war damit joggen, wandern, lange spazieren, auf Langstreckenflügen, auf einem Gletscher (!!), im Regenwald und war für alles ziemlich gut ausgestattet. Die Schuhe sind super bequem, bei keiner der genannten Aktivitäten hatte ich Probleme mit Blasen oder ähnlichem. Im Gegenteil. Sie fühlen sich einfach gut am Fuß an, weich und irgendwie federnd, aber geben gleichzeitig trotzdem genügend Halt und Stabilität. Für mich fühlen sie sich fast so an, als würde ich eben keine Schuhe tragen und das meine ich im positivsten Sinne.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Tights – Nike // Shirt – Nike // Schuhe – Nike

An meinem Vorsatz ab und zu Laufen zu gehen während der Reise, hat sich übrigens an sich nichts geändert. Viele von euch hatten mir aber schon unter dem letzten sportlichen Blogpost die Rückmeldung gegeben, dass man sich auf so einer Reise automatisch so viel mehr bewegt als sonst, dass man einen wesentlich geringeren Bewegungs- oder Sportdrang hat als sonst im Alltag und das kann ich zu hundert Prozent unterschreiben. Ich laufe seitdem ich unterwegs bin im Schnitt 10 Kilometer am Tag und merke den Unterschied zu den vielen Tagen, die ich vor meiner Abreise ausschließlich am Schreibtisch verbracht habe, extrem. Nichtsdestotrotz: laufen gehen möchte ich trotzdem ab und zu, weil das für mich nach wie vor die beste Möglichkeit ist mich richtig auszupowern und runterzukommen. Unter Stress setzen möchte ich mich trotzdem nicht, dann wird es ja sowieso nichts. 🙂

lenaundleonieklein

* Dieser Blogpost ist in einer bezahlten Kooperation mit Nike entstanden und enthält Affiliate Links.
Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit! 🙂