Beauty

Kokosöl – Ein Fazit

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Vor einer geraumen Zeit in einer „Zurück-zur-Natur-Phase“ habe ich mir im Bioladen Kokosöl gekauft, weil ich lauter Geschichten darüber gehört habe, wie wunderbar dieses Zeug doch sein soll.  Kaufen kann man es im Reformhaus, im Internet * oder mittlerweile sogar bei dm, soweit ich weiß. Voller Optimismus habe ich es wochenlang getestet, dann wieder ignoriert und dachte jetzt, es ist vielleicht mal Zeit für ein Fazit.

Vorab sollte ich vielleicht kurz sagen, dass ich Öle grundsätzlich super finde. Sie sind so vielfältig einsetzbar und normalerweise so hochwertige und reichhaltige Produkte – ich habe daher Öl in allen möglichen Formen und Farben hier rumstehen. Daher war ich sehr positiv eingestellt und wirklich gespannt darauf, wie ich das Kokosöl so benutzen könnte.
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Kokosöl soll laut allgemeinen Aussagen für die Haut- und Haarpflege besonders gut sein, da es von der Haut sehr gut aufgenommen werden kann. Ich habe damit querbeet eigentlich alles ausprobiert: Ich habe mich damit abgeschminkt, ich habe es als „Augencreme“ benutze, ich habe es als Haarmaske verwendet und als Lippenpflege. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich:
Abschminken funktioniert relativ gut, ist aber auch eine ziemliche Sauerei und man hat immer hinterher einen öligen Film auf den Augen. Gleiches gilt für Augencreme-Ersatz: Super angenehm und reichhaltig, aber leider kaum zu ertragen, weil man nix mehr sieht vor lauter Öl im Auge (egal wie sehr man aufpasst). Als Haarmaske fand ich es katastrophal, weil es ja eigentlich fest ist und erst durch die Körpertemperatur schmilzt… Daher hatte ich dann immer so kleine weiße, wieder angetrocknete Bröckchen in den Haaren. Ich fand es sehr schwer und aufwändig auszuwaschen und das Ergebnis war nie überzeugend. Meine Haare (die eigentlich nicht sehr strapaziert sind) hat es leider überhaupt nicht gepflegt oder weich gemacht. Als Lippenpflege kann ich es am meisten empfehlen, weil mich da der ölige Film am wenigsten stört und die Pflegewirkung wirklich super ist.
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Alles in allem ist es aber doch relativ unpraktisch, weil man es immer erst mal aus dem Glas kratzen muss und es in den Fingern erwärmen muss und es dann flüssig wieder eine Sauerei ist. Daher habe ich das Glas jetzt nach ein paar Monaten in die Küche verbannt, wo das gute Kokosöl nun zum Braten verwendet wird.
Das war mal ein Experiment wert, aber leider hat es bei mir nicht wirklich „gefunkt“.

Benutzt ihr Kokosöl zur Pflege? 
Wenn ja, für was? Seid ihr zufrieden?
Lena

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