Food

LUNCH IDEEN
schnelle & einfache Sommersalate

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Oftmals langweilt mich der klassische Standardsalat – Blattsalat, Tomate, Gurke- , was dazu führt, dass ich generell keine Lust auf Salate habe und dann doch eher Nudeln esse… #storyofmylife. Damit das nicht passiert, versuche ich öfter mal neue, etwas außergewöhnlichere Rezepte auszuprobieren und heute gibt es hier drei, die super lecker sind, sehr schnell gehen und vielleicht eine Inspiration für den ein oder anderen sind, der auch einen Anreiz braucht, um sich einen Salat zu machen? 😉 

Kichererbsen-Sellerie-Salat

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Als wir letztens zuhause bei meiner Familie gegrillt haben, hat meine Mama diesen Salat gemacht und ich hätte mich tot essen können. Er schmeckt unglaublich frisch, geht super einfach und ist durch die Kichererbsen definitiv auch sehr sättigend.

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Ihr braucht für eine Person:

2 Stangen Staudensellerie

1 Dose Kichererbsen

1 Zehe Knoblauch

1 Schalotte

1 EL Saure Sahne

Für das Dressing: Öl eurer Wahl, Rotweinessig (ich habe weißen Balsamico-Essig genommen, war genauso lecker), Salz & Pfeffer

Die Sellerie zuerst gut waschen und in kleine Stücke schneiden, dann die Kichererbsen unbedingt waschen (generell alles was in der Dose kommt, einmal abwaschen) und dazugeben, Zwiebel fein hacken, alles vermengen und das zusammengemixte Dressing hinzufügen. Am Ende dann ein bisschen saure Sahne zum Verfeinern oben drauf, et voilà.

Avocado und Feta mit gegrillter Paprika

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Das Rezept habe ich vor Kurzem online irgendwo gesehen und es dann leicht abgewandelt. Obwohl es eigentlich kaum einfacher geht, ist die Kombi trotzdem neu und sehr speziell, vor allem wenn man Avocado, so wie ich, sonst eigentlich nur zermatscht auf Brot oder als Guacamole isst.

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Ihr braucht für eine Person:

1 rote Paprika

1/2 Avocado

1/2 Feta

Für das Dressing: Olivenöl, Limettensaft (von einer halben frischen Limette oder aus der Flasche), Salz, Pfeffer und nach Belieben Chili

Die Avocado halbieren, aus der Schale holen, sie in längliche Streifen schneiden und nebeneinander auf einem Teller platzieren, das gleiche mit dem Feta wiederholen und darüber dann etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili geben. Die Paprika aufschneiden, mit etwas Olivenöl besprenkeln und dann im Backofen bei ungefähr 180 Grad backen, bis sie braun ist. Meine hätte noch ein wenig im Ofen bleiben können 😉

Das Besondere an dem Rezept ist neben der Kombination der Zutaten auch die der Temperaturen – die gegrillte, warme Paprika gibt dem Ganzen definitiv das gewisse Etwas. Probiert es mal aus, ich war sehr angetan von der Kombination!

Selbstgemachter Glasnudelsalat

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Glasnudelsalat hat für mich immer zu den Dingen gehört, die ich lieber außerhalb gegessen habe. Ich dachte, das ist unglaublich kompliziert, viel Arbeit und wird dann am Ende sowieso nicht so lecker wie beim Lieblings-Thai um die Ecke, aber ein mal selbst zuhause ausprobiert, wurde ich eines Besseren belehrt. Ihr braucht zwar einige Zutaten, aber wenn ihr die Basics mal Zuhause habt, gibt es die frischen in jedem Supermarkt und eigentlich geht es auch ganz einfach.

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Ihr braucht für eine Person:

Glasnudeln (gibt es im Asia-Supermarkt, meine waren in drei Portionen unterteilt, davon reicht dann eine für eine Mahlzeit, ansonsten würde ich schätzen ca. 30-40 gr pro Person)

3 kleine Tomaten

2 kleine Karotten

3 Stangen Frühlingszwiebeln

1 Stück Ingwer

1 Schalotte

4 große Pilze

1 Hand voll Erdnüsse

Koriander en masse

Für das Dressing: 1 EL Fischsoße (gibt es ebenfalls im Asia-Markt), 1 El Sojasoße, Saft einer Limette, Chili

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Die Glasnudeln zuerst nach Packungsanweisung „kochen“. Das Dressing aus der Fischsoße, Sojasoße und dem Limettensaft zusammenrühren dann erstmal probieren und von dem Geschmack, den ihr am Meisten mögt, noch etwas mehr hinzugeben. Die Schalotte klein hacken und die ganzen restlichen Zutaten in kleine Stücke schnippeln (außer die Möhren, die habe ich geraspelt). Die Pilze zusätzlich in etwas Öl anbraten. Am Ende alle gut mit dem Dressing und den Nudeln vermengen und Koriander und Erdnüsse drüber streuen.

Der Salat schmeckt am Besten lauwarm, wenn ihr mögt, könnt ihr außerdem noch Gurken, hinzugeben, so wird das beim Thai oft serviert. Er schmeckt nicht hundert pro wie im Restaurant, manchmal gelingt er auch besser und manchmal schlechter, je nach Mengenverhältnis, aber er schmeckt definitiv sehr ähnlich (hauptsächlich durch die Fischsoße) und ist auf jeden Fall lecker!

Falls ihr eines der Rezepte ausprobiert, freue ich mich, wenn ihr mir ein Foto davon auf Instagram zeigt (@considerleonie)!

Viel Spaß beim Nachmachen! 🙂

leonie