Lifestyle

One More Chapter I Whispered… Two Hours Ago.
Meine Buchempfehlungen

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Vor ein paar Jahren habe ich mir mal vorgenommen, dass ich jeden Monat ein Buch lesen möchte. Für die Lese-Enthusiasten unter euch wird sich das vermutlich nach sehr wenig anhören, aber für mich war selbst das lange ein unrealistisches Ziel. Vor allem am Ende meines Studiums konnte ich mich in meiner Freizeit ums Verrecken nicht mehr zum Lesen motivieren. Aber seit etwa anderthalb Jahren halte ich nun mein Ziel – für mich überraschend gut – ein und lese im Durchschnitt zwar manchmal weniger, aber dafür auch öfter mal mehr als ein Buch pro Monat. Wenn man dann auch noch meine Hörbücher dazu rechnet, ist meine Quote sogar noch mal deutlich besser. (Allerdings ist die Liste mit Büchern, die ich noch lesen will, ungefähr drei Kilometer lang, so dass ich das Gefühl habe, eh niemals hinterher zu kommen…) 

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Da ich so oft danach gefragt wurde, hier mal eine Liste mit den Büchern, die ich dieses Jahr (unter ein paar anderen) bisher schon gelesen habe aus verschiedenen Genres.

SELF HELP :

Wie schon oft erwähnt, sind Bücher aus der „Self-Help“-Sparte meine liebsten. Ich lese (und höre) einfach sehr gerne Bücher, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie mir wirklich etwas bringen und ich dabei etwas lerne. Das kann in die unterschiedlichsten Richtungen gehen: Arbeit, Motivation, Organisation, Strukturierung, Glück, Zufriedenheit, Gewohnheiten und Gewohnheitsbildung, Ernährung oder Schlaf. Vor allem letztes Jahr habe ich einige Bücher dazu gelesen (z.B. fast alles von Gretchen Rubin), in diesem Jahr habe ich eher Hörbücher gehört (dazu vielleicht in einem anderen Blogpost mehr). Gelesen habe ich aber zum Beispiel:

Little Black Book. A Toolkit For Working Women – Otegha Uwagba 

Dieses kleine aber feine Buch habe ich von Hannah geschenkt bekommen & mich sehr darüber gefreut, da es sowieso schon auf meiner Wunschliste stand, nachdem es von einigen Bloggerinnen empfohlen wurde. Um ganz ehrlich zu sein, enthält es wenig „groundbreaking news“ – das meiste, was darin steht, ist eigentlich selbsterklärend und sehr logisch. Trotzdem finde ich das Buch super, denn ich finde es erstaunlich, wie viel Sinnvolles und Nützliches man so kurz und bündig zusammenfassen kann. Eigentlich sind alle Themen, die nicht für Frauen und/oder Selbstständige, sondern generell für arbeitende Menschen wichtig sind, kurz angesprochen und vor allem hat man es eben sehr schnell durchgelesen. Genau das richtige, wenn man einen „Arschtritt“ braucht für ein bisschen mehr Motivation oder Organisation. 

Things Are What You Make Of Them – Life Advice For Creatives – Adam J. Kurtz

Geht in eine sehr ähnliche Richtung wie das erste Buch, ist aber auf „Kreative Köpfe“ gemünzt und von der Aufmachung her auch etwas anders als die meisten Bücher. Sehr bunt, sehr künstlerisch, verhältnismäßig wenig Text. Auch hier sicherlich nicht viel bahnbrechend Neues, aber trotzdem interessant und irgendwie beruhigend zu lesen, ich hab mich sehr „verstanden“ gefühlt an vielen Punkten. Man hat es relativ schnell durchgelesen und kann trotzdem immer mal wieder durchblättern.

I Want To Be Organized – Harriet Griffey 

Vielleicht liegt es daran, dass ich mittlerweile schon so viele Bücher in dieser Richtung gelesen habe – aber hier stand für mich wirklich so gar nichts Neues drin. Ich kam auch leider mit dem Layout nicht wirklich klar, fand viele Tipps nicht wirklich hilfreich oder wenn dann, entweder viel zu konkret oder aber zu inkonkret. Schwer zu beschreiben, aber für mich leider ein Fehlgriff, der sich nicht gelohnt hat und aus dem ich nichts mitnehmen konnte.

The Signs – Carolyne Faulkner 

Ich beschäftige mich gerne mit Sternzeichen – ich weiß, da sind die Meinungen ja sehr gespalten, und viele Menschen können absolut rein gar nichts damit anfangen. Aber für mich war dieses Buch ein richtiges Highlight dieses Jahr, weil ich das Gefühl hatte, dabei viel Neues zu lernen. Ich habe zwar bisher so die „Basics“ gewusst, aber beispielsweise nie ein komplettes „Birth Chart“ (Geburtshoroskop) analysiert und die Zusammenhänge zu verstehen, hat mir richtig Spaß gemacht. Wer sich für Sternzeichen interessiert, dem kann ich das Buch sehr empfehlen, nachdem man sich einmal eingelesen hat, ist es gut verständlich und unterhaltsam.

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ROMANE : 

Ich lese eher selten Romane, dafür nehme ich mir inzwischen (leider) nicht mehr wirklich genug Zeit, vermutlich aus diesem Anspruch heraus, dass mir jedes Buch „etwas bringen“ muss. Das finde ich aber eigentlich schade, denn es gibt ja auch gute Bücher, die einfach nur der Unterhaltung dienen und bei denen das Lesen daher auch wesentlich entspannender ist. Vor allem im Sommerurlaub in Kalifornien habe ich daher angefangen, wieder mehr Romane zu lesen und nachdem ich einmal „wieder drin“ war, konnte ich nur noch schwer aufhören.

Again Reihe, Maxton Hall Reihe – Mona Kasten 

Wir kennen Mona noch aus unseren Youtube-Anfängen und aus irgendeinem Grund kam es erst jetzt dazu, dass ich angefangen habe, ihre Bücher zu lesen. Vermutlich hauptsächlich, weil das Genre sonst gar nicht so meins ist, ich lese kaum noch Romane und schon gar keine romantischen Young Adult Geschichten. Aber sowohl die „Maxton Hall“-Reihe als auch die „Again“-Reihe habe ich förmlich verschlungen. Die Charaktere haben mich in beiden Reihen irgendwie „voll gekriegt“ und gerade für den Sommerurlaub fand ich die Bücher einfach perfekt, da sie spannend genug sind, so dass man immer wissen möchte, wie es weiter geht, aber gleichzeitig „leicht“ genug, so dass sie einen nicht stressen oder man Pause machen muss. Ich habe danach versucht, noch ein paar andere Bücher aus dem gleichen Genre von anderen Autoren zu lesen und muss sagen, dass die mich irgendwie alle leider so gar nicht gepackt haben – keine Ahnung, woran das lag. Monas Bücher jedenfalls finde ich auf jeden Fall empfehlenswert. 

I’d Die For You And Other Lost Stories & The Beautiful And Damned – F. Scott Fitzgerald

In einem Anflug von Begeisterung gekauft, nachdem ich Zelda auf Prime angefangen habe und dachte, ich könnte es ja noch mal mit ein paar „Klassikern“ probieren. Leider vom Layout nicht hundertprozentig mein Fall, da die Bücher extrem eng und klein gedruckt sind und ich persönlich das sehr anstrengend zu lesen finde. Da ich mich auch sprachlich mehr konzentrieren muss, als bei moderneren Werken, bin ich bisher leider noch nicht sonderlich weit gekommen, aber früher oder später wird das hoffentlich noch passieren. 

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POETRY

Ich kaufe eigentlich fast alle Bücher nur noch als E-Book, seit ich mein Kindle habe. Aber in diesem Jahr habe ich ein neues Genre für mich entdeckt, das ich nicht so gerne in E-Book-Form lese, und zwar Gedichte. Ich fand in der Schulzeit Lyrik immer eher furchtbar und habe insbesondere Gedichtinterpretationen gehasst, aber die Form von Gedichten, die ich gerne lese, hat damit auch eher wenig zu tun. Ich meine eher moderne (meist englische), sehr kurze Gedichte, die fast schon eher an Zitate erinnern. Auf fast alle Autoren bin ich über Social Media gestoßen, und obwohl man dort viele der Gedichte natürlich einfach so auf dem Bildschirm und „for free“ lesen kann, ist es etwas anderes, das Buch in gebundener Form vor sich zu haben. Hier macht mir die Interpretation auch tatsächlich sehr viel Spaß und irgendwie hat es für mich etwas sehr beruhigendes, darin zu blättern und zu lesen.

Of Yesteryear & Atlantis – Lauren Eden

Ich habe Lauren Eden über Instagram entdeckt und ihre Gedichte haben mich irgendwie nicht mehr losgelassen. Wenn man viele ihrer Gedichte so „Schlag auf Schlag“ liest, wird es teilweise etwas dunkel und deprimierend, daher lese ich persönlich lieber „in Maßen“. Trotzdem ist immer noch viel „Kampfgeist“ und eine gewisse Form von Optimismus in den Zeilen zu spüren. Ich finde es faszinierend, wie viel Gefühl, Wahrheit und gleichzeitig Raum für Interpretation in so wenigen Zeilen stecken kann.

Love Her Wild & The Dark Between Stars – Atticus

Der Autor ist sicher vielen ein Begriff, da es inzwischen quasi unmöglich ist, sich auf Instagram oder Pinterest aufzuhalten, ohne über eines seiner Zitate oder Gedichte zu stolpern. Ich bin inhaltlich sehr begeistert, aber kein großer Fan der Aufmachung seiner Bücher, da ich persönlich es nicht so gerne mag, wenn die Gedichte mit Fotos unterlegt werden. Das raubt mir immer ein wenig die Fantasie bzw. ich fühle mich dadurch irgendwie eingeschränkt oder beeinflusst in meiner eigenen Interpretation. Trotzdem habe ich mir auch noch das zweite Buch geholt, weil ich die Gedichte einfach so wunderschön finde und gerne auf Papier lese.

The Princess Saves Herself In This One – Amanda Lovelace

Das Buch habe ich beim zufälligen Stöbern bei Urban Outfitters entdeckt, es hat mich hauptsächlich wegen des Titels angesprochen. Die Gedichte sind teils sehr düster, ich musste auch öfter mal Pausen machen beim Lesen, weil es mich doch ein bisschen mitgenommen hat. Insgesamt aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sehr faszinierend, das Buch regt – wie eigentlich alle in dieser Kategorie – zum Nachdenken an.

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Ansonsten habe ich noch eine Menge angefangener Bücher auf dem Kindle, wenn euch auch davon eine Liste interessiert oder auch ein Blogpost zu den Hörbüchern, die ich bisher so dieses Jahr gehört habe, lasst das gerne in den Kommentaren da. Oder auch einfach euer liebstes Buch aus der letzten Zeit – ich freu mich immer sehr über Tipps!

 

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Dieser Blogpost enthält Affiliate Links. Für mehr Infos schaut in unserem Transparenz Disclaimer vorbei. Fotos von Anna-Maria Langer